Die in den Emslandlagern umgekommenen KZ-Häftlinge, Straf- und Kriegsgefangenen wurden in der Regel auf hierzu eingerichteten Lagerfriedhöfen bestattet. Starben die Gefangenen an den auswärtigen Orten des Zwangsarbeitseinsatzes wie etwa im Sauerland, Nordfrankreich oder Norwegen, fanden die Beerdigungen dort statt. Teilweise übernahmen auch Familienangehörige unter hohen finanziellen Kosten die Überführung und Bestattung der Toten in den Heimatorten.
Die in den Kriegsgefangenenlagern umgekommenen, sowjetischen Gefangenen erhielten nur in seltenen Fällen ein Einzelgrab.
Im Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim existieren heute sieben Begräbnisstätten für Kriegsgefangene, mit einer teils wechselvollen Geschichte.