Die Verstorbenen des Lagers Oberlangen während der Nutzung als Strafgefangenenlager, im Zeitraum von 1934 bis 1939, wurden auf dem Lagerfriedhof Börgermoor, der heutigen Begräbnisstätte Esterwegen/Bockhost, bestattet.
Der Lagerfriedhof Oberlangen, die heutige Kriegsgräberstätte, wurde erst im Spätherbst des Jahres 1941 ausgewiesen.
Aktuelle Forschungsergebnisse gehen von ca. 2.000 bis 3.000 Grablagen aus. Namentlich nachweisbar sind 909 sowjetischen Kriegsgefangene, die im Lager Oberlangen starben. Davon können derzeit 447 Grablagen auf der Kriegsgräberstätte Oberlangen namentlich zugeordnet werden. Die vor Einrichtung des Lagerfriedhofs Oberlangen verstorbenen sowjetischen Soldaten wurden auf dem nahen Lagerfriedhof Wesuwe bestattet.