Die im Lager Wietmarschen verstorbenen Kriegsgefangenen wurden in der Regel auf dem Friedhof in Dalum beerdigt. Nach der Befreiung des Lagers Wietmarschen entstand Ende April 1945 ein Friedhof, der unmittelbar an den ehemaligen Lagerstandort angrenzt.
Die heutige Kriegsgräberstätte Füchtenfeld/Wietmarschen wurde durch die sowjetische Mission für 153 sowjetische Kriegsgefangene angelegt, die kurz vor oder nach der Befreiung des Lagers verstorben waren. Die Toten wurden in Einzelgräbern bestattet, die hölzernen Grabzeichen waren mit namentlichen Kennzeichen versehen. Ebenfalls folgte die Installation eines Obelisken auf dem Friedhof zum Gedenken an die NS-Opfer. Im Laufe der Zeit wurden die gesetzten Memoriale entfernt.
Auf der Kriegsgräberstätte Füchtenfeld ruhen heute etwa 150 unbekannte Kriegsgefangene. Namentlich bekannt sind zwei Serben und zwei Sowjetbürger, die im November 1967 vom evangelisch-reformierten Friedhof in Nordhorn auf diese Kriegsgräberstätte umgebettet wurden.